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Tagesschau

Titelbild ab 1956

Die Tagesschau ist die älteste und meistgesehene Nachrichtensendung des deutschsprachigen Fernsehens. Premiere war Weihnachten 1952, gesendet wurde damals dreimal pro Woche. Am 1. Oktober 1956 gab es die erste Veränderung: Die Tagesschau war von da an montags bis samstags im Programm, am 3. September 1961 kam die Sonntagsausgabe hinzu. Die Tagesschau ist täglich an sieben Tagen in der Woche um 20:00 Uhr zu sehen – bis Ende Dezember 2018 insgesamt schon fast 23.000 Mal.

Kameramann 1955

Ihren Namen verdankt die Tagesschau der Verwandtschaft mit der Kino-Wochenschau. Bis zum März 1955 verwendete man zusammengeschnittenes Filmmaterial der Neuen Deutschen Wochenschau. Die Berichte wurden in einem Keller unter der Wochenschau-Redaktion zusammengeschnitten und dann – so will es die Legende wissen – mit dem Fahrrad zum Sender transportiert. Die Fernsehnachrichten waren der Kino-Wochenschau zum Verwechseln ähnlich, beide Programme bestanden ausschließlich aus Filmberichten. Viel „Buntes“ war zu sehen, Politik spielte nur am Rande eine Rolle.

Die ersten Sprecher

Am 2. März 1959 erschien zum ersten Mal der Tagesschau-Sprecher auf dem Bildschirm. Seitdem ist die Präsentation das Markenzeichen der Tagesschau.

Inhaltlich ging die Tagesschau-Redaktion bald eigene Wege. Gestartet wurde sie als Projekt des NWDR, des Nordwestdeutschen Rundfunks, aus dem später der WDR und der NDR hervorgingen. Doch schon im November 1954 stießen die übrigen ARD-Sender hinzu und beteiligen sich seither mit Berichten aus ihrem Sendegebiet an den Ausgaben der Tagesschau. Die politische Berichterstattung bekam einen immer größeren Stellenwert, der Ruf der Tagesschau als besonders seriöse Nachrichtensendung wurde begründet. Seit März 1960 endet jede Hauptausgabe der Tagesschau mit der Wetterkarte, die vom Hessischen Rundfunk in Frankfurt produziert wird.

Das Studio 1964

In den Anfangsjahren beschränkte sich das Informationsangebot in der ARD noch auf eine Tagesschau-Ausgabe am Tag. In den sechziger Jahren kamen Vormittags- und Spät- bzw. Nachtsendungen hinzu. 1985 waren es schon sechs bis sieben Ausgaben täglich. Seit Einführung des Frühstücksfernsehens im Jahre 1992 sendet die Tagesschau im wöchentlichen Wechsel mit dem ZDF morgens von 5:30 Uhr bis 8:30 Uhr im Halbstundentakt. Sie passt sich damit den besonderen Sehgewohnheiten um diese Uhrzeit an. Die Zuschauer wechseln häufig und bleiben meist nur kurz dabei. 

Auf besondere Ereignisse kann die Redaktion zudem mit aktuellen Sondersendungen reagieren. Sie werden kurzfristig als Tagesschau-Extra ins ARD-Programm eingeschoben.

Tagesschau-Nachrichten gibt es auch auf dem digitalen Informationskanal der ARD, Tagesschau24. Hier werden die Zuschauer täglich zwischen 9 und 20 Uhr auf dem Laufenden gehalten.

Das Studio seit 2014

Die wichtigste Sendung des Tages war, ist und bleibt die 20-Uhr-Ausgabe. Sie erreicht im Durchschnitt jeden Tag etwa 9,6 Millionen Zuschauer im Ersten, bei Tagesschau24, in 3Sat, bei Phoenix und in den Dritten Programmen. Das entspricht einem Marktanteil von 34,5 Prozent. Nicht enthalten in der Gesamtzahl sind dagegen Abrufe über Mediatheken und tagesschau.de.


Tagesschau-Vorspann
Die Tagesschau ist die älteste und meistgesehene Nachrichtensendung des deutschsprachigen Fernsehens.

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